WhiskyTeam Horb 2020-06-27T13:09:10Z https://whisky-horb.de/feed/atom/ WordPress https://i2.wp.com/whisky-horb.de/wp-content/uploads/2014/02/CIMG1427-1.gif?fit=24%2C32&ssl=1 Roland Gebauer <![CDATA[Glenmorangie Quinta Ruban]]> http://whisky-horb.de/?p=2167 2020-04-12T12:30:20Z 2020-04-11T13:21:55Z Vor kurzem kam der 14jährige Nachfolger der 12jährigen Variante des aus dem nördlichen Schottland gelegenen Herstellers auf den Markt, die…

The post Glenmorangie Quinta Ruban first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Vor kurzem kam der 14jährige Nachfolger der 12jährigen Variante des aus dem nördlichen Schottland gelegenen Herstellers auf den Markt, die Rede ist vom:

Glenmorangie Quinta Ruban

Allein der Name verheisst Gutes. Quintas sind spanische und portugisische Weinbau Anwesen und Ruban ist das gälische Wort für Rubinrot. Reifen durften beide Abfüllungen für 10 Jahre in Ex-Bourbon Fässern bevor sie zum Finish in erlesene Ruby-Portweinfässer umgefüllt wurden. Das heisst im Umkehrschluss, der 14jährige durfte 2 Jahre länger in den Portweinfässern verweilen.

Die intensive Aromatik und hohe komplexität des Portweins überträgt sich während des Finishings auf das Destillat, das ja schon Vanille und karamellige Nuancen der Bourbonfässer aufgenommen hat.

Ungefiltert und mit einer Trinkstärke von 46% fließt der Quinta Ruban rotgolden ins Glas. Der Portwein dominiert das Nosing beim 14jährigen aber deutlicher als bei seinem jüngeren Bruder der vom Markt genommen wird. Rosenblätter hatte ich in der Nase, für meinen Geschmack etwas zu viel Flowerpower. Im direkten Vergleich wirkt der 14er etwas wuchtiger und voller und beim 12er waren die Bourbonfässer noch einflussreicher. Beides sind aber intensive und fein komponierte Highland-Whiskys mit markanten würzigen Noten.

Alles in allem hat mir der 12jährige Quinta Ruban besser gefallen und ich kam nicht umhin mir noch 2 Fläschchen zu sichern.

Slàinte mhath

The post Glenmorangie Quinta Ruban first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Roland Gebauer <![CDATA[What makes Whisky a good Whisky, 16.11.2019]]> http://whisky-horb.de/?p=1967 2020-06-27T12:33:23Z 2019-11-18T10:05:10Z Continue readingWhat makes Whisky a good Whisky, 16.11.2019

The post What makes Whisky a good Whisky, 16.11.2019 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>

Diese Frage stellte an diesem Abend Heinfried Tacke

Die Welt des Whiskys ist groß und weit. Und immer ist nicht nur die Streitfrage: Wer hat’s erfunden? Genauso oft geht der Streit darum, wer auf der Welt es am besten kann? Nur, gute Frage: Woran bemisst sich das eigentlich? An bloßen Punkten? Auszeichnungen? Awards? Oder wortgewandten Taste Notes?

 

Heinfried Tacke, Chefredakteur des „Whisky Botschafter“ und Herausgeber des „Whisky Guide Deutschland“ lies uns kurzweilige, spannende, witzige und wunderbare Stunden erleben. Nicht streng, sondern unterhaltsam war der Abend, mit der schönen und lehrreichen Erkenntnis, was einen Whisk(e)y schließlich zu einem wirklich guten und besonderen machen kann. Erforscht und nachgeschmeckt wurde anhand von sieben Whisk(e)ys aus Schottland, Irland, Japan, USA und Wales.

Verkostet wurden:

  • Penderyn Icon of Wales No.6
  • Irishman Founders Reserve
  • Nikka Coffey Grain
  • Colonell E.H. Taylor Small Batch
  • Glenburgie 10J. Provenance
  • Glenfarclas 2004
  • Jack´s Pirate „Das gestohlene Schiff Part XVI“

Wer noch wollte, konnte zum Schluß einen Whisky aus der Region probieren. Den „Kloster Whisky“ von Alpirsbacher Klosterbräu, gespendet von Herrn Glauner persönlich. Vielen Dank!

The post What makes Whisky a good Whisky, 16.11.2019 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
0
Roland Gebauer <![CDATA[Glencadam 15Jahre]]> http://whisky-horb.de/?p=1945 2019-10-30T09:19:23Z 2019-06-04T09:26:48Z Im Frühjahr diesen Jahres saß ich gemütlich mit Freunden zusammen, wir wollten den einen oder anderen Dram probieren, etwas darüber…

The post Glencadam 15Jahre first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Im Frühjahr diesen Jahres saß ich gemütlich mit Freunden zusammen, wir wollten den einen oder anderen Dram probieren, etwas darüber philosophieren, uns einfach einen schönen Abend machen. Letzten Endes hatten wir alle schottischen Whiskyregionen im Glas gehabt. Am besten in Erinnerung aber blieb mir ein Highlander, der:

Glencadam 15 Jahre

Die Distillerie Glencadam ist eine der kleineren Brennereien in Schottland und liegt in den östlichen Highlands, etwa in der Mitte zwischen Aberdeen und Dundee. In erster Linie wurde, wie allgemein üblich, für die Blended-Industrie gebrannt. Heute gibt es aber eine beachtliche Range an Single Malt Abfüllungen, den 15jährigen gibt es aber schon recht lange auf dem Markt.

Diese Orginalabfüllung lagerte 15 Jahre in Ex-Bourbonfässern, wurde nicht kühlgefiltert, nicht gefärbt und mit 46 % vol abgefüllt.

Er ist leicht, malzig süß, frisch fruchtig und doch mit markantem Charakter. Die Fruchtigkeit von Apfel und Birne empfand ich am Gaumen etwas zahmer als in der Nase. Der Abgang  ist mittellang und immer noch süß.

Ein sehr bekömmlicher, nicht allzu schwerer Malt, man kann ihn also auch getrost im Sommer genießen.

Nicht übertrieben teuer und auf jeden Fall sein Geld wert.

Slàinte mhath

The post Glencadam 15Jahre first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Roland Gebauer <![CDATA[The Whisky Men, 09.03.2019]]> http://whisky-horb.de/?p=1895 2020-06-27T12:33:35Z 2019-03-10T15:29:48Z Die guten alten Zeiten Woran erkennt man eine gute Gerste?Woher weiß der Mälzer, wann genau die gekeimte Gerste genug Zucker…

The post The Whisky Men, 09.03.2019 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Die guten alten Zeiten

Woran erkennt man eine gute Gerste?
Woher weiß der Mälzer, wann genau die gekeimte Gerste genug Zucker entwickelt hat?
Welche Hefe gehört in den Braukessel? Und was tun, damit der Sud in der Brennblase nicht zu stark kocht?
Antworten auf solche Fragen sind heutzutage Sache der Chemiker und Informatiker.

Wir aber haben Euch in eine andere Zeit mitgenommen, in eine Zeit bevor es computergesteuerte Destillieranlagen gab und die Jahresproduktionen noch nicht in die Millionen Liter ging.
Mit ein paar kleinen Geschichten haben wir Euch hoffentlich einen lebendigen Eindruck davon vermitteln können wie es noch bis in die 1960er-Jahre in den schottischen Destillen zuging.

Ein tolles Publikum, schöne Songs, spannende, zum Teil auch recht heitere Storys und nicht zuletzt die 7 aussergewöhlichen Whiskys machten diesen Abend zu etwas ganz besonderem.

Verkostet wurden:

  • Craigellachie 10 J. „The Octave“ Single Cask Duncan Taylor
  • Benromach 8 J. Single Cask
  • Glen Scotia 11 J. Single Cask
  • Edradour 10 J. Single Cask Signatory
  • Blair Athol 21 J. Single Cask A.D. Rattray
  • Dalmore 5 J. Single Cask A.D. Rattray
  • Bowmore 17 J. White Sands

The post The Whisky Men, 09.03.2019 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
0
Roland Gebauer <![CDATA[Jung und Wild, 16.11.2018]]> http://whisky-horb.de/?p=1869 2020-06-27T12:33:47Z 2018-11-18T14:47:08Z Wenn ein Single Malt ohne Altersangabe daherkommt, ein sogenannter NAS Whisky (No Age Statement), sind viele Whisky-Fans wahrscheinlich erst einmal…

The post Jung und Wild, 16.11.2018 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Wenn ein Single Malt ohne Altersangabe daherkommt, ein sogenannter NAS Whisky (No Age Statement), sind viele Whisky-Fans wahrscheinlich erst einmal auf der Hut und argwöhnisch.

Man kann sich fragen warum begannen Destillerien überhaupt NAS Whiskys auf den Markt zu bringen? Das liegt tatsächlich daran dass durch den Single Malt Boom der letzten Jahrzehnte vermehrt ältere Whiskys in den Handel gebracht und zu immer höheren Preisen verkauft wurden. Und selbstverständlich ist der Vorrat an z.B. 10, 12 oder 18jährigen nicht unbegrenzt und man musste sich etwas Neues einfallen lassen.

Wer jetzt Angst hat bei NAS Whiskys nicht ausreichend gereifte Destillate in der Flasche zu haben, den können wir beruhigen. Fakt ist das Minimum der Reifezeit von 3 Jahren, meist waren die No-Ager aber wesentlich länger, nämlich zwischen 7 und 9 Jahren im Fass und können auch mit wesentlich älteren Kollegen vermählt werden.

Also, der Verzicht der Destillerien auf die Angabe der Lagerzeit muss nicht unbedingt schlecht sein, gibt sie dem Master Blender doch ungeahnte Möglichkeiten zu experimentieren. Er kann viel freier unterschiedliche Fässer mit unterschiedlichen Finishes kombinieren und so neue Geschmackserlebnisse kreieren.

 

Interessierte Whisky-Liebhaber, gute Laune, tolle Lieder, ein entspanntes Team und nicht zu letzt die größtenteils sehr schönen und interessanten NAS Whiskys hinterlassen, zumindest bei mir, tolle Erinnerungen an diesen Abend.

Verkostet wurden:

  • Longmorn Distiller´s Choice
  • Wolfburn Aurora
  • Old Pulteney Navigator
  • Glenfiddich Project XX
  • Auchentoshan Blood Oak
  • Laphroaig Lore
  • Ileach Cask Strenght

The post Jung und Wild, 16.11.2018 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
0
Roland Gebauer <![CDATA[Endlich 18, 16.03.2018]]> http://whisky-horb.de/?p=1772 2020-06-27T12:34:06Z 2018-01-28T17:51:58Z 18 Jahre – ein wichtiges Alter für uns, da es die Volljährigkeit bedeutet.Aber ist es auch ein gutes Alter für…

The post Endlich 18, 16.03.2018 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
18 Jahre – ein wichtiges Alter für uns, da es die Volljährigkeit bedeutet.
Aber ist es auch ein gutes Alter für einen Single Malt?

Zwei Dinge stehen fest:

Erstens, je älter ein Whisky, desto seltener ist er.
Zweitens, je älter ein Whisky, desto teurer ist er.

Es gibt vielerlei Gründe warum ältere Single Malts seltener und weshalb sie oft deutlich teurer sind als ihre jüngeren Kollegen. Ist die längere Reifezeit aber tatsächlich ein Garant für ein größeres Aromenspektrum und ist der oft deutlich höhere Preis gerechtfertigt?

Diesen Fragen haben wir gemeinsam versucht auf den Grund zu gehen und haben deshalb die Standardabfüllung mit dem jeweils 18jährigen Malt im Vergleich verkostet. Letztendlich aber muss jeder Whiskyfan selbst für sich entscheiden was er für eine Flasche Whisky auszugeben bereit ist. Und ob dies gerechtfertigt ist, liegt ebenfalls in seinem ermessen.

 

Die Gläser waren größtenteils leer, die Körperhaltung der Gäste entspannt und wir schauten in zufriedene Gesichter. Schöner kann ein Abend fast nicht enden.

Verkostet wurden:

  • Deanston 12 Jahre
  • Deanston 18 Jahre
  • Arran 10 Jahre
  • Arran 18 Jahre
  • Glenfarclas 18 Jahre
  • Caol Ila 12 Jahre
  • Caol Ila 18 Jahre

Und im Gedenken an Frank

  • Glenmorangie 18 Jahre Extremely Rare

The post Endlich 18, 16.03.2018 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Roland Gebauer <![CDATA[Craigellachie 17Jahre]]> http://whisky-horb.de/?p=1747 2019-07-02T09:14:32Z 2017-12-30T17:29:21Z Bei unserem letzten Tasting im November hatte ich die 13jährige Abfüllung vorgestellt, die hatte mir schon ganz gut gefallen. Kein…

The post Craigellachie 17Jahre first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Bei unserem letzten Tasting im November hatte ich die 13jährige Abfüllung vorgestellt, die hatte mir schon ganz gut gefallen. Kein Charmeur auf Anhieb aber ein süffiger guter Standard, ein All Day Dram. Ich fragte mich: was wird aus dem wenn er älter wird? Der Zufall wollte es, ich bekam ein Geschenk und war begeistert. Es war der:

Craigellachie 17 Jahre.

Ich hatte es schon vergessen, meine Frau aber erinnerte sich, wir hatten 2015 im Highlander Inn in Craigellachie eben diesen 17jährigen schon einmal im Glas.

Die Distillerie Craigellachie liegt im Herzen der Speyside, wo sich die Flüsse Spey und Fiddich treffen, im gleichnamigen Ort und war immer ein Garant für die hohe Qualität der Dewar’s Blends . Der Single Malt der Brennerei ist noch nicht ganz so bekannt, da er lange Zeit nur für Blends wie “The White Horse” verwendet wurde. Dieser allerdings war 2007 blended Whisky of the Year in Jim Murray´s Whisky Bible. Und eben dieser sagte einmal:
„Craigellachie ziehe ich jederzeit „The Macallan“ vor. Wenn Sie diesen Whisky zum Kauf angeboten bekommen, nehmen Sie, soviel Sie tragen können. Seine Stärke liegt in der cremigen Weichheit, der Öligkeit, die am Gaumen haftet, so daß auf den langen, süßen Malzgeschmack ein herrlich rauchiger Abgang folgt.“

Diese Orginalabfüllung lagerte also 17 Jahre in Eichenfässern, wurde nicht kühlgefiltert, nicht gefärbt und mit 46 % vol abgefüllt. Der recht hellen goldgelben Farbe nach zu urteilen könnten es auch Refill Fässer, also schon einmal benutzte Fässer, gewesen sein.

Sein Duft ist subtil rauchig mit deutlicher Vanille Note, Honig, Karamell und tropischen Früchten.

Im Geschmack ist er vollmundig, elegant, weich und cremig. Die anfängliche Süße weicht erlesenen Gewürzen und Eichenholz. Genial.

Den Abgang würde ich als mittellang bezeichnen, weich und mit Nuancen Rauch versetzt. Ganz zum Schluss kommt noch etwas Lakritze zum Vorschein. Die Schwefelnote, die man den Craigellachies nachsagt, konnte ich nicht erschmecken.

Besonders angenehm überrascht hat mich das total andere Mundgefühl.
Schwer zu beschreiben aber nicht unangenehm. Der 13jährige ist schon ein schöner Single Malt, aber die 17 Jahre gereifte Variante hat diesen in seiner Komplexität und Struktur noch deutlich übertroffen.

Slàinte mhath

The post Craigellachie 17Jahre first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Roland Gebauer <![CDATA[Malt and Music, 03.11.2017]]> http://whisky-horb.de/?p=1710 2020-06-26T15:41:47Z 2017-09-01T13:55:05Z …mit Can Seo Viele Mythen und Legenden ranken sich um „Uisge Beatha“,- das Lebenswasser der Schotten. Unsere Freunde von „Can…

The post Malt and Music, 03.11.2017 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
…mit Can Seo

Viele Mythen und Legenden ranken sich um „Uisge Beatha“,- das Lebenswasser der Schotten. Unsere Freunde von „Can Seo“ erzählen in ihren Liedern diese Geschichten. Mit Dudelsack, akustischen Instrumenten und spannend – heiteren Anekdoten erwecken die drei Musiker längst vergessene Melodien zu neuem Leben. Und so folgen sie den unsterblichen schottischen Seelen, die im Geist des Whiskys wohnen.

Schottische Ceilidh – Atmosphäre pur.

Auch die unvergesslichen schottischen Hymnen über Ruhm und Ehre der Highlander kamen nicht zu kurz. Ebenso dürfte auch unsere Auswahl an Single Malts keine Wünsche offen gelassen haben, von „bäh“ oder „urgs“ bis „genial“ und „sauberer Tropfen“ war alles vertreten.

Wir hatten richtig viel Spass zusammen.

Verkostet wurden:

  • Royal Brackla 12 Jahre
  • Fettercairn Fior
  • Craigellachie 13 Jahre
  • Finlaggan Eilean Mor
  • Glengoyne Cask Strenght
  • Ardbeg Dark Cove
  • Peat´s Beast

Wieder einmal ein perfekter Abend mit unseren Freunden von Can Seo der durchweg gelungen war und bestimmt positive und schöne Erinnerungen zurücklassen dürfte.

The post Malt and Music, 03.11.2017 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Roland Gebauer <![CDATA[Perlentauchen, 17.03.2017]]> http://whisky-horb.de/?p=1636 2020-06-27T13:09:10Z 2017-05-15T20:41:06Z Zu Gast war wohl Deutschlands Whisky Experte Nr.1 und Freund Heinfried Tacke und der hatte in der Tat Perlen im…

The post Perlentauchen, 17.03.2017 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Zu Gast war wohl Deutschlands Whisky Experte Nr.1 und Freund Heinfried Tacke und der hatte in der Tat Perlen im Gepäck. Und zum allerersten Mal wurden bei uns nicht nur ausschliesslich schottische Single Malts verkostet. Das erweitert natürlich die geschmackliche Bandbreite und eröffnet viel Raum für neue Geschichten rund um Whisky, die Heinfried zur Genüge auf Lager hatte. Begonnen haben wir im hohen Norden Europas, in Schweden, danach ging es über den mittleren Osten der USA und Japan doch noch ins gelobte Schottland. Mit unglaublichem Fachwissen, retorischen Qualitäten und einer Menschlichkeit die seines Gleichen sucht, verstand es Heinfried Tacke vortrefflich das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Musikalische Akzente setzte wieder einmal der Gitarrist und Sidekick Christof Schülke, der inzwischen schon nicht mehr wegzudenken ist, mit keltisch angehauchten Songs.

Ein Teil der Fotos wurden von Heinfried Tacke zur Verfügung gestellt.

Verkostet wurden:

  • Mackmyra Svensk EK
  • 1776 James E. Pepper 7 Jahre
  • Nikka Coffee Grain
  • Suntory Hibiki Harmony
  • Deanston 18 Jahre
  • Blait Athol 18 Jahre Single Cask
  • Port Charlotte 10 Jahre

„Der Saal im Kloster ist genial, ich kam mir vor wie auf einer Kleinkunstbühne und hab mich richtig wohl gefühlt.“, das waren die Worte von Heinfried, der früher oft und gern auf der Bühne stand. Ein wunderbarer Abend, der uns, unseren Gästen und Heinfried Tacke viel Spaß gemacht hat.

The post Perlentauchen, 17.03.2017 first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Roland Gebauer <![CDATA[Highland Park Dark Origins]]> http://whisky-horb.de/?p=1319 2018-05-20T15:29:54Z 2016-08-11T13:58:37Z Auf unserer Reise 2015, mit dem Dreimast-Rahsegel-Schoner „SS Thalassa“, hoch auf die Orkneyinsel Mainland, besuchten wir unter anderem auch die…

The post Highland Park Dark Origins first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>
Auf unserer Reise 2015, mit dem Dreimast-Rahsegel-Schoner „SS Thalassa“, hoch auf die Orkneyinsel Mainland, besuchten wir unter anderem auch die nördlichste Destillerie Schottlands. Und dort lernten wir einen tollen NAS Malt kennen, den:

Highland Park Dark Origins.

Inspiriert durch den Gründer der Destillerie, Magnus Eunson einer der im 1700 Jahrhundert berüchtigtsten und durchtriebensten Schwarzbrenner auf den Orkneys, Geistlicher bei Tag und Schwarzbrenner bei Nacht, hat Highland Park Anfang 2014 eine neue Edition angekündigt, den Dark Origins.

Dieser Single Malt mit einem Alkoholgehalt von 46,8 % wird laut Destillerie aus doppelt so vielen neuen first-fill Sherry Fässern abgefüllt wie der 12jährige Klassiker. Der Dark Origins zeichnet sich durch ein rauchiges, kraftvolles Aroma bei echter, naturgetreu leuchtender Farbe aus. Der zur einen Hälfte Torf und zur anderen Hälfte mit Kohle befeuerten Kiln, über der die Gerste getrocknet wird und der Reifung in besagten first-fill Fässern ist dieses robuste Aroma zu verdanken.

Hierdurch entsteht ein natürlich intensives Bukett mit einer kräftigen Sherrynote und einem Quäntchen dunkler Schokolade.

Der Dark Origins ist für mich einer der besten No-Age-Statements, die ich in letzter Zeit probiert habe. Im Vergleich zum 12 Jahre alten Klassiker allerdings wirkt er etwas unausgewogener und weniger harmonisch. Wo ist das Salz, wo der dem Meer anhaftende Seetang der sonst den Highland Park Whiskys inne wohnt.

Sei’s drum und trotz alledem, bei einem Malt wie dem Dark Origins kam ich voll auf meine Kosten und kann gut und gerne auf eine Altersangabe verzichten.

Slàinte mhath

The post Highland Park Dark Origins first appeared on WhiskyTeam Horb.

]]>